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wC-Jugend 2

Morgenstund hat für Küken keine Punkte im Mund

weibliche D1-Jugend verliert in Laim unglücklich mit 9:10 Toren

05.11.2017 | von Nico Wohlschlegel


Treffpunkt Gymnasium Sonntag 7:50 Uhr am Morgen.  Trübes Wetter, nur wenige Menschen auf den morgendlichen Straßen. Trotz Herbstferien machten sich elf noch etwas verschlafen wirkende weibl. D-Jugend Spielerinnen pünktlich auf den Weg zu ihrem nächsten Punktespiel beim SV Laim. Der Gegner war wohlbekannt aus der Qualifikationsrunde (mit einem Tor verloren) und dem Saisonvorbereitungsturnier in Gröbenzell (klar gewonnen).  Die Mannschaft und Trainer waren durchaus optimistisch, hier Punkte erkämpfen zu können.

Das Spiel begann und der Gegner legte gleich los. Ehe die Küken sich versahen, lagen sie bereits 1:4 im Rückstand. Leider schien der notwendige Kampfeswille noch im Bett geblieben zu sein. In der Abwehr wurde träge dem Gegner beim Torewerfen zugesehen und im Angriff Standhandball praktiziert. Die flinken Laimer Spielerinnen liefen teils wie beim Slalomlauf an den Küken vorbei. Nur langsam wachten die Küken auf und beteiligten sich auch aktiv am Spiel. In die Halbzeitpause schlichen die Küken dennoch mit einem Rückstand von 4:8 Toren.


So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Nach ein paar Minuten des Jammern entschloss sich die Mannschaft, die zweite Halbzeit anders anzugehen. Das gelang auch ganz gut. In der Abwehr wurde nun gekämpft und im Angriff auch ohne Ball gelaufen. Die Laimer Spielerinnen konnten nicht mehr frei werfen. Sarah im Tor wehrte die restlichen Würfe ab und die Küken glichen mit einen Lauf von 5:1 Toren bis zum 9:9 aus. Noch dreißig Minuten zu Spielen und Vaterstetten hat den Ball. Noch 15 Sekunden und Laim bekommt nach einem technischen Fehler an der Laimer 9-Meter Linie den Ball zugesprochen. Der Schiedsrichter pfeift nochmals und plötzlich erhält Lilly die rote Karte und Laim ein 7 Meter Geschenk. Warum, das hat nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch auf den Trainerbänken zuerst niemand verstanden. Die Aufklärung gab dann der ansonsten sehr fair und souverän pfeifende Schiedsrichter. Eine relativ neue Regel soll bewusste Unsportlichkeiten in den letzten 30-Sekunden eines Spiels unterbinden. Spieler sollen nicht mehr bewusst den Gegner mit unfairen Mitteln die Chance auf einen Torerfolg nehmen können. Macht im Erwachsenenbereich ja vielleicht Sinn. Bei einem weiblichen D-Jugend-Spiel eine unklare Aktion im Spielerknäul in dieser Weise zu sanktionieren und damit ein sonst sehr sportlich geführter Spiel zu entscheiden, naaa ja. Mit dem 7-Meter Wurf erzielte Laim ihr zweites Tor in der Halbzeit und holte sich etwas glücklich den 10:9 Sieg. 

Unglückliche Schiedsrichter-Entscheidungen wird es immer geben, mal für und mal gegen uns. Woran wir arbeiten müssen ist unsere Einstellung bei einigen Spielen. Wenn man eine Halbzeit lang pennt, wird es in der BOL gegen jeden Gegner schwer zu gewinnen.

Es spielten, schliefen und kämpften Jana und Sasse im Tor - Tesi, Carlotta, Marie, Stella, Sarah, Miriam, Lilly und Sanja im Feld.