12.01.2026
Unentschieden fühlt sich an wie ein Sieg!
Neues Jahr, neues Glück - Erster Punkt für die mC-Vögel
Nach der 38:32-Niederlage im Hinspiel, in der vor allem eine schwache erste Halbzeit den Ausschlag gab, die Jungvögel die zweite Hälfte jedoch für sich entscheiden konnten, war die Motivation für das Rückspiel entsprechend groß.
Von Beginn an entwickelte sich gegen den MTSV Schwabing ein intensives und ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, der Spielstand blieb lange auf Augenhöhe. Vor allem Luk Reiners übernahm früh Verantwortung und war mit viel Zug zum Tor kaum zu bremsen. Immer wieder fand er Lücken in der Schwabinger Abwehr und hielt die Vaterstettner im Spiel. Auch Lux Heller zeigte sich treffsicher und setzte wichtige Akzente von Außen. Defensiv arbeiteten die Vögel konzentriert zusammen, halfen sich gegenseitig aus und warfen sich in jeden Ball. Trotz einiger Unterzahlsituationen blieb die Mannschaft ruhig und ließ sich nicht aus dem Konzept bringen. Im Tor sorgten starke Paraden von Timo Sickora dafür, dass Schwabing nie richtig davonziehen konnte. Zur Halbzeit stand ein leistungsgerechtes 15:15 auf der Anzeigentafel.
Nach dem Seitenwechsel legte Vaterstetten noch einmal einen Gang zu. Federico Vorbauer ging mit viel Einsatz voran, erzielte wichtige Treffer und riss seine Mitspieler mit. Auch Valentin Färber, Quirin Bauer und Ferdinand Zücker trugen mit wichtigen Toren und klugen Aktionen ihren Teil bei. Immer wieder gelang es, sich nach Rückständen zurückzukämpfen und das Spiel erneut auszugleichen. In der Schlussphase wurde es richtig spannend. Schwabing hatte mit einem sehr treffsicheren Angreifer immer wieder Antworten parat, doch die Jungvögel hielten dagegen, glaubten bis zur letzten Sekunde an sich und wurden belohnt. Mit dem 31:31-Ausgleich kurz vor Schluss sicherte sich Vaterstetten einen Punkt, der sich aufgrund des Kampfgeistes und der geschlossenen Mannschaftsleistung wie ein echter Sieg anfühlte.
Dieser eine Punkt ist enorm wertvoll, nicht nur für die Tabelle, sondern vor allem für das Selbstvertrauen. Die Jungs haben gezeigt, dass sie auch in engen Spielen niemals aufgeben. Genau so fühlt sich ein gewonnener Punkt an!
Vaterstetten: Adrian Peschke, Loïc Beck, Bastian Henning, Federico Vorbauer (5), Lux Heller (7), David Kauntz, Daniel Hoffmann (1), Timo Sickora, Gustav Münning, Florian Brandtner, Ferdinand Zücker (2), Valentin Färber (3), Quirin Bauer (2), Tim Brandtner, Luk Reiners (11)